Theater- Club
Im Herbst 2006 entstand im Rahmen der Behandlung von Brecht im Deutschunterricht LK 12 der Plan, eine Vorstellung der "Dreigroschenoper" im Theater am Stadthafen zu besuchen. Weil Karten sowieso bestellt werden mussten, fragte ich auch in meinen anderen Klassen, ob es Interessenten gäbe. Und die gab es! So erlebten wir gemeinsam eine besondere Vorstellung, denn durch die Erkrankung eines Darstellers übernahm die Enkelin Brechts, die Regisseurin des Stückes, Johanna Schall selbst eine Rolle. So war die Verbindung zum großen deutschen Dramatiker geradezu physisch zu spüren.
Inzwischen gehen wir nahezu jeden Monat ins Theater und können, neben der eigenen BIldung und Unterhaltung, auch etwas für die weitere Existenz des Volkstheaters Rostock tun. Nur volle Theater werden von den Kommunen gefördert!
Wir finden, dass die Spielpläne durchaus eine interessante Auswahl bieten. Nach "Hamlet" und "Der Herr der Fliegen" geht es am 8. Juni mit einer wachsenden Fangemeinde in das Stück "Alice im Wunderland", diesmal im Großen Haus. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein Stück für Kinder - weit gefehlt, gerade für (junge) Erwachsene gibt es eine Menge zu sehen und zu verarbeiten.
50 Schüler der 10. bis 12. Klasse gehen am 8. Juni zu der oben genannten Vorstellung. Das Datum ist gleichzeitig Ende der G8- Aktionen und wird hoffentlich für uns einen positiven Gipfel markieren!
