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Am 28.05.2017 um 20:55 von Online Redakteur in Neuigkeiten

ISGler erfolgreich beim Bundesfinale Jugend forscht

Mehrere SchülerInnen des ISG mit Sonderpreisen ausgezeichnet in Erlangen!

[19:17, 28.5.2017] +49 1522 1310558: 1. Sonderpreis

Teilnahme am London international Youth Science Forum

in Großbritannien, gestiftet von Ernst A. C. Lange­Stiftung, Bremen

an 

Helene Sophia Radloff (18), Rostock

Johanna Clara Romahn (18),Pölchow

Felix Jan Engelhardt (17), Rostock

Thema:

Mikroplastik – die Auswirkungen

unseres Abfalls am Beispiel Hediste diversicolor

Kurzfassung:

„Mikroplastik hat eine schädliche Wirkung auf im Meer lebende Tiere und Mikroorga­ nismen. Helene Sophia Radloff, Johanna Clara Romahn und Felix Jan Engelhardt fanden heraus, dass sich die Menge der im Wasser schwebenden Plastikteilchen durch die sogenannte Bioturbation verringert. Dabei transportieren Organismen wie der grabungsaktive Seeringelwurm Hediste diversicolor bei Futtersuche und Fortbewe­ gung die kleinen Partikel durch verzweigte Gänge in tiefere Sedimentschichten im Meeresboden. Die drei Jungforscher zeig­ten in umfangreichen Experimenten mit künstlichem Sediment und zerkleinerten Zahnbürstenborsten, dass Mikroplastik der Nahrungskette auf diese Weise zunächst entzogen wird. Andererseits reichert es sich so im Boden an und wird dort zur unsichtbaren Gefahr.“

2. Sonderpreis

Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet »Gute Prävention und Rehabilitation« (1.000€), gestiftet von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.

an

Paula Lankowski (18), Rostock

Bianca Kreitz (18), Rostock

Lea Kämpfert (18), Rostock

Thema: 

Damit lasttragende Implantate nicht belasten: Lastanalysen zur Anpassung von Endoprothesen

Kurzfassung:

„2014 wurden in Deutschland 220 000 Hüft­ gelenksprothesen implantiert. Etwa ein Siebtel davon muss bereits nach wenigen Jahren ausgewechselt werden – häufig wegen frühzeitiger Abnutzung. Paula Lan­ kowski, Bianca Kreitz und Lea Kämpfert sind daher der Ansicht, dass es für die Zulassung als Medizinprodukt bessere Testverfahren geben müsste. Sie zeigten, dass die aktuell zugrunde gelegten Belastungen viel zu ge­ ring sind. Um Vorgaben für realistischere Testverfahren zu entwickeln, stellten sie theoretische Überlegungen an, führten wissenschaftliche Recherchen und eigene Versuchsreihen durch, etwa mit Schrittzählern und Laufständen. Dabei klassifizierten sie beispielsweise nach Geschlecht, Alter und Gewicht. Auf dieser Basis könnten die Prothesen künftig besser individuell angepasst werden.“                        

Das London International Youth Science Forum geht über zwei Wochen. Wie im letzten Jahr bei der Science Debate in Manchester wird also das ISG wieder präsent sein!

Wir sind stolz auf euch!